Signalbau Huber installiert Glätterwarnanlagen für die Verkehrssicherheit bei Eis und SchneeUnterensingen, 23.10.2008
Signalbau Huber nahm an der B70 bei Lingen eine Glättewarnanlage erfolgreich in Betrieb. Auf beiden Seiten der Stahlbrücke über dem Dortmund-Ems-Kanal wer-den die Autofahrer nun durch die elektronische Gefahrenanzeige „Erhöhte Glätte-gefahr! Stahlbrücke!“ rechtzeitig gewarnt.
Da der Fahrbahnbelag der Lingener Stahlbrücke bereits bei 4°C gefriert, führte dies bislang in den kalten Monaten des Jahres trotz einer vorhandenen Taumittelsprühanlage, regelmäßig zu Unfällen.
Umgehende Benachrichtigung im Störungsfall
Sobald der Temperatur/Feuchte-Sensor 5 C° sowie eine Lufteuchtigkeit von 80% misst, setzt die im Steuergerät ACTROS.classic platzierte Steuereinheit Opus 200 der Firma Lufft eine Meldung an die IO-Einheit des Steuergerätes ab. Das ACTROS-Betriebssystem aktiviert schließlich LED-Wechselverkehrszeichen und 40V–LED–Blinker.
Zudem wird mit dem Anschalten der Anlage zeitgleich die Störmeldeanwendung ISY-Light von Signalbau Huber aktiviert. Dieses setzt im Störungsfall sofort eine SMS an die Störmeldezentrale ab. Die Zentrale kann sich dann umgehend per Datenfernübertragung in das Steuergerät einwählen, um eine schnelle Ursachenanalyse durchzuführen und die Störmeldung umgehend zu beseitigen.
Die Gefahr eines Unfalls aufgrund Fahrbahnglätte sinkt durch die Glättewarnanlage von Signalbau Huber. Dies ist ein weiterer Beitrag zur Verkehrssicherheit auf unseren Straßen.
Die BAB A111 mit dem Tunnel Flughafen Tegel (TFT) ist Bestandteil der wichtigsten nördlichen Verbindung zum Berliner Ring und damit Berlins verkehrsreichste Radialverbindung Richtung Norden. Der ca. 1.000 m lange Straßentunnel führt unter dem Flughafengelände Berlin-Tegel hindurch und wird täglich von ca. 90.000 Kraftfahrzeugen in beiden Fahrtrichtungen befahren.
Neben immer wieder erforderlichen Sperrungen wegen Glatteis im Winter auf Grund eindringenden Grundwassers entsprach die 1979 installierte technische Ausstattung des Tunnels nicht mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen. Mit der notwendigen baulichen Instandsetzung wurde deshalb auch die Erneuerung der technischen Ausstattung beschlossen. Nach einer Vollsperrung über einen Zeitraum von ca. 18 Monaten wurde der Tunnel Mitte Juni 2008 für den Verkehr freigegeben.
Die gesamte Verkehrstechnik wurde von der Firma Weiss-Electronic GmbH mit Sitz in Trier realisiert, die auch bereits den Tunnel Tiergarten Spreebogen (TTS) in Berlin ausstattete. Dieser war im Vorjahr im ADAC Tunneltest mit Platz 1 als sicherster unter den getesteten Tunneln innerhalb Deutschlands bewertet worden und hatte im europaweiten Vergleich den zweiten Platz eingenommen. Die Verkehrstechnik entspricht der "erweiterten Ausstattung" gemäß den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT 2006).
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