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TERM Luftschadstoff-Prognose Modul

Häufig gestellte Fragen I Kontakt


Das Instrument TERM ...
  • prognostiziert Luftschadstoffe an Verkehrsbrennpunkten (NO2, PM10)‏
  • empfiehlt effiziente Verkehrssteuerungsmaßnahmen
  • informiert und warnt Verkehrsteilnehmer im voraus
  • sagt den Anteil des Verkehrs an der Immissionssituation vorher
  • sagt die Wirkung einer Maßnahme auf die Imissionssituation vorher
  • simuliert Immissionssituation durch Vorgabe der Verkehrsparameter
  • bietet diese Funktionalität unabhängig von Steuerungsphilosophien
  • ist als offenes system skalier- und erweiterbar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TERM bietet Analysefunktionen zur Bewertung der Immissionssituation an Orten mit Verkehrsbezug. Diese Bewertungen prognostizieren die Qualität von Steuerungsmaßnahmen nach Maßgabe ihrer immissionsreduzierenden Wirkung bis zu 36 Stunden im Voraus. Die Prognosefunktion wird auf taktischer und strategischer Ebene genutzt, indem präventiv gesteuert bzw. gelenkt wird. Dies verringert und verzögert ein Kumulieren der Luftschadstoffe bei ungünstigen Wetterlagen.

Datengrundlage

Für eine Immissionsprognose benötigt TERM meteorologische und verkehrliche Parameter sowie für den Vorhersageort eine Mess-Station mit O3, NO, NO2, PM10 Sensorik. Es können aber auch Daten bereits bestehender Immissionsmessstationen verwendet werden. Auf dieser Grundlage erzeugen wir mit unserem Partner Meteomedia AG hochgenaue Prognosen spezieller Wetterparameter für ausgewählte Koordinaten. Notwendige Verkehrsprognosedaten lassen sich von vorhandenen Rechnersystemen beziehen oder von historischen Ganglinien ableiten.

Trainingsphase und Simulation

Nach einer Trainingsphase ist das System in der Lage Immissionsprognosen für NO, NO2 und PM10 und Steuerungsempfehlungen abzugeben sowie individuell konfigurierbare Simulationen durchzuspielen. Durch Vorgabe einer Verkehrsstärke-Ganglinie können die Auswirkungen auf die Immissionssituation bei gegebener Wettersituation vorausschauend berechnet werden, z. B. bei erhöhtem Verkehrsaufkommen während eines Events.

adaptive und strategische Steuerungsverfahren

Das Immissionsprognosesystem ist optimal wirksam im Einsatz mit Steuerungsverfahren von Signalbau Huber. Durch die Verwendung der OCIT-Schnittstelle ist es aber herstellerunabhängig einsetzbar. Adaptive Verfahren in ACTROS und älteren Steuergeräten nehmen Parameterempfehlungen des Immissionsprognosesystems entgegen. Gleichzeitig können Empfehlungen des Systems zu Lenkungsmaßnahmen auf strategischer Ebene führen. TERM sammelt während der Maßnahmenaktivierung Erfahrungen hinsichtlich der immissionsrelevanten
Wirkung.

Hardware

  • Airpointer-Immissionsmessstation mit O3, NO, NO2 und PM10-Sensoren
  • Standard Industrie-PC mit serieller Schnittstelle zum ACTROS Steuerungskern
  • Datenkanal über GSM bzw. UMTS-Modem zum Einbau in ACTROS oder jedes andere Steuergerät
  • Parallel-I/O-Baugruppe zur Ansteuerung von Alt- oder Fremdgeräten

 

Häufig gestellte Fragen:

Anforderungen an Verkehrsdaten:

  • Mindestens: Gesamtverkehrsstärke im Kontext Immissions-Hotspot, Stunden-Intervall, besser: 15-min. Intervall
  • Hochwertige Detektordaten

Anforderungen an meteorologische Daten:

  • Parametertypen und -anzahl werden standort-spezifisch ausgewählt und werden genau für diese Geoposition berechnet.

Sonstige Daten:

  • Muss: Direkte Messung O3, NO, NO2, PM10 (zukünftig PM1/PM2.5)
  • Kann: Hintergrundimmissionsmessdaten, Verkehrsimmissionsmessdaten im Umkreis
  • Forschung: Verkehrsparameter mobiler Sensor

Trainingsphase:

  • Offline oder Online “Normalsituation” und online “Maßnahmensituation” anlernen.

Für welche Zeitintervalle können Belastungszustände ermittelt werden?

  • Update der Immissionsprognose NO2, NO, O3 und PM10 stündlich.

Können Belastungen prognostiziert werden?

  • Prognose von NO2, NO, O3 und PM10 in Stundenschritten bis 24 h im voraus (Zielhorizont 36h)

Welche Randbedingungen bestehen hinsichtlich der Anordnung von Messstationen...?

  • Festlegung strategischer Messstandorte.
  • Auswahl temporärer Messstandorte zur Evaluierung Gültigkeit der Prognoseergebnisse an Hotspots im Umkreis
  • Kontinuierlicher Immissionsmessbetrieb
  • Einfache Messung von Wetterparametern am Mess-Standort bringt Genauigkeitsgewinn

Technische Randbedingungen (Steuergeräte, Schnittstellen ...)?

  • OCIT-Outstation bei Einsatz auf LSA-Ebene
  • Zentralenebene: offenes System, einfacher Datenaustausch möglich
  • Hochperformante PC-Hardware + Linux oder Microsoft

Art und Umfang der Messungen?

  • Verfahrensevaluation in mehreren Städten (eigene Messung: Pilotsystem Stuttgart, sonst: vorhandene Messsysteme)
  • Auswertungen seit 04/2007
  • Art der Locations: innerstädtisch und Vororte

Minderungspotenzial, Genauigkeit, Wirkungsnachweis?

  • Reduktionspotenzial durch Verkehrsmaßnahmen wird prognostiziert (24h)
  • Verfahrensgüte direkt ablesbar durch Vergleich der Ist- und Prognosedaten
  • Wirkungsnachweis: Prognose und Messung direkt vergleichbar
  • Wirkungsnachweis: Simulation einer Steuerungskategorie und Vergleich mit Ist-Daten

Erfahrungen aus anderen Städten?

  • Evaluation des Verfahrens in Stuttgart: Hohe Güte der Schadstoffprognosen und des verkehrlichen Anteils bis 20 Stunden.
  • Verkehrseinfluss auf NO2: Minderung bis 90% des Gesamtniveaus möglich
  • Verkehrseinfluss auf PM10: Minderung durch Restriktion bis 25% des Gesamtniveaus möglich

Kontakt

TERM Vertrieb und Produktmanagement

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