08.12.2006
München, 08.12.2006 - Nahe der deutsch-österreichischen Grenze bei Mittenwald/ Scharnitz nahm Signalbau Huber die erste Verkehrssicherungs-Anlage für lawinengefährdete Straßen in Betrieb. Die Anlage sichert ereignisgesteuert einen 300 Meter langen Streckenabschnitt.
Schneebewegungen werden von einem in 1600 Metern Höhe installierten Geophon ständig überwacht und im Falle eines Lawinenabgangs per Funksignal an die Talstation gemeldet. Diese Informationen verarbeiten zwei Signalanlagen in unmittelbare Rot-Signalisierungen für die Verkehrsteilnehmer des Streckenabschnitts am Fuße der Gefahrenzone. Je nach Schneezustand bleiben noch 30 bis 40 Sekunden Zeit, den gefährdeten Bereich zu verlassen. Nach sieben Minuten gibt die Verkehrssicherungsanlage den 300 Meter langen Abschnitt wieder frei und schaltet weitere 25 Minuten in „Gelb-Blinken.“
In der Vergangenheit musste die betroffene Strecke bei Lawinengefahr vorsorglich - teilweise wochenlang – für den Straßenverkehr gesperrt werden. Nun wird die ereignisgesteuerte Verkehrssicherheitsanlage von Signalbau Huber den Verkehr wesentlich länger in Fluss halten.
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