Der Gotthard Straßentunnel in den Schweizer Hochalpen ist eines der engsten Nadelöhre auf dem Transitweg zwischen Nord- und Südeuropa und einer der längsten Tunnel der Welt (17 km).
Um bessere Sicherheit der Verkehrsströme zu schaffen, werden mit Hilfe eines neuen evolutionären Systems zur Streckenbeeinflussung die Fahrzeuge auf die entsprechenden Spuren für die Einfahrt in den Tunnel gewiesen, oder die Einfahrt in den Tunnel wird gesperrt, wenn eine Durchfahrt, zum Beispiel unfallbedingt, nicht möglich ist.
Durch gezielte Dosierung der zufließenden Fahrzeuge sorgt das System dafür, dass sich immer nur eine sicherheitsverträgliche Anzahl an Fahrzeugen gleichzeitig im Tunnel befindet.
Ebenso können LKWs mittels dieser so genannten Tropfensteuerung so "vereinzelt" werden, dass sich in der 17 km langen Röhre keine LKW-Kolonnen bilden können: Dies ist besonders wichtig, um bei einem Brand ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Bei Feuer, bei Überschreitung der zulässigen CO-Konzentration oder bei liegengebliebenen Fahrzeugen werden die notwendigen Signalschaltungen automatisch eingeleitet. Da alle Kommunikationseinrichtungen redundant aufgebaut sind, kann die Anlage selbst bei einem Kabeldefekt oder Geräteausfall noch gesteuert werden.
Ziele sind:
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